Kinder- und Jugendring Bochum e.V. Jugendring Bochum

Engagiert für Kinder und Jugendliche.

Der Kinder- und Jugendring Bochum e.V. ist der Zusammenschluss von Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendinitiativen in Bochum. Er vertritt die Anliegen und Interessen junger Menschen in dieser Stadt.
Die Jugendverbände organisieren vielfältige und sinnvolle Angebote der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche. Dies geschieht in Form von regelmäßigen Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, Bildungsangeboten und Projekten.

Unsere Internetseiten sollen einen Überblick über die Aktivitäten des Kinder- und Jugendrings, seiner Mitgliedsverbände und weiterer Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in Bochum geben

Infoflyer vom Kinder- und Jugendring Bochum (2,7 MB) > hier <

„Alle können dabei sein!“

Vielen Dank für die tolle Unterstützung!

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings wünscht sonnige Ferientage, spannende Urlaubsreisen und eine gute Erholung!

Anfang Juli hatte sich der Vorstand des Kinder- und Jugendrings noch einmal an die Öffentlichkeit gewandt, weil noch sieben Kinder und Jugendliche auf der Warteliste für das Projekt „Bochumer Ferienpate“ standen. Die Resonanz auf diese Bitte um Unterstützung war großartig und alle von der Warteliste und noch weitere Kinder und Jugendliche können an einer Jugendreise in den Sommerferien teilnehmen.

Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr sagen zu können: „Alle können dabei sein!“ Die Familien, die sich in diesem Jahr an den Jugendring gewandt und ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben, können unterstützt werden und ihre Kinder nehmen an einer Jugendreise teil. 218 Kinder und Jugendliche freuen sich auf wunderschöne Urlaubstage.

Mehr als 37.500 € sind 2019 von Firmen, Institutionen und vielen Privatpersonen für das Projekt „Bochumer Ferienpate“ gespendet worden. Der ganz herzliche Dank des Vorstandes des Kinder- und Jugendrings gilt allen Spendern für die großzügige und spontane Unterstützung des Projektes „Bochumer Ferienpate“.

Wir freuen uns sehr, sagen ganz herzlich DANKE und wünschen wunderschöne Ferien!

Veranstaltungen:

Gedenkort „Saure Wiese“

Montag, 08. Juli 2019, 18.00 Uhr, Geschäftsstelle des Jugendrings, Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum

Das Kommunale Integrationszentrum, das Stadtarchiv Bochum, das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring laden zu einer Informationsveranstaltung zum Gedenkort „Saure Wiese“ ein.

Von 1942 bis 1945 befand sich auf der heutigen Grünfläche „Saure Wiese“ ein Zwangsarbeiterlager des Rüstungskonzerns Bochumer Verein. Im Lager waren unter erbärmlichen Bedingungen bis zu 1.000 Zwangsarbeiter_innen aus der Ukraine, aus Russland und aus anderen Ländern untergebracht. An das Zwangsarbeiterlager erinnert seit 2012 die Installation „Laute Stille“ des Bochumer Künstlers Marcus Kiel.

Andreas Halwer vom Stadtarchiv wird über das Lager „Saure Wiese“ informieren und Marcus Kiel das Kunstprojekt vorstellen. Am Gedenkort werden Texte von ehemaligen Zwangsarbeiter_innen des Bochumer Vereins vorgetragen.  Die „Saure Wiese“ ist zu Fuß - in knapp zehn Minuten von der Geschäftsstelle des Jugendrings aus - zu erreichen.

Anmeldungen zur Informationsveranstaltung sind per Telefon: 0234 – 51 64 61 56 oder per Email: info@jugendring-bochum.de in der Geschäftsstelle des Jugendrings möglich.

Die Einladungskarte (579 KB) > hier <

Familientag im Tierpark

Am Sonntag, 30. Juni 2019 lädt der Tierpark zum Familientag ein. Kinder und Jugendliche (bis 17 Jahren) haben den ganzen Tag über freien Eintritt und können an Spiel- und Bastelaktionen teilnehmen. Auf einer Bühne treten Musik- und Tanzgruppen auf.

Der Kinder- und Jugendring wird sich mit einem Aktionsstand am Familientag beteiligen. Kinder und Jugendliche können ihre Geschicklichkeit mit Großspielen erproben.

Neben den Spielangeboten wollen wir an unserem Stand für unser Projekt „Bochumer Ferienpate“ werben.

Grundlagen des Kinderschutzes für (neue) Mitarbeiter_innen im Rahmen des Bochumer Kinderschutzmodells

Freitag, 28.06.2019, 09.30 bis 14.30 Uhr, Falkenheim, Akademiestraße 69, 44789 Bochum

Ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige sind herzlich zu dieser Grundlagenschulung eingeladen, in der die wichtigsten Punkte des Bundeskinderschutzgesetzes (§§ 8, 8a, 8b, 72) und das Bochumer Kinderschutzmodell vorgestellt werden. Der Schwerpunkt der Fortbildung wird auf dem Erkennen von Kindeswohlgefährdung und den Fragen nach den Handlungsmöglichkeiten und den präventiven Maßnahmen liegen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eigene Fragen zum Kinderschutz zu stellen.

Anmeldungen sind per Email (info@jugendring-bochum.de) oder per Telefon (0234-51 64 61 57) möglich.

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Donnerstag, 13. Juni 2019 von 18.00 bis ca. 21.00 Uhr Kinder- und Jugendring, Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum

Gruppenleitungen und Betreuer_innen erleben bei ihren Angeboten immer mal wieder „schwierige Kinder“. Kinder, die aggressiv reagieren, ihre Teilnahme verweigern, die Spielsituation „schmeißen“ oder andere „mobben“, können schnell zu einer Überforderung der Betreuer_innen und zu einer Belastung der Gruppe führen.

Referentin: Ina Lingner (systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin)

Themen der Fortbildung sind:

  • Verhaltensauffälligkeiten – was ist das (Begriffsklärung)?
  • Welche Verhaltensauffälligkeiten bringen die Kinder und Jugendlichen mit?
  • Was kann ich tun? - Strategien für den Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern

Anmeldungen bitte an den Kinder- und Jugendring, Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum, Email: regine.hammerschmidt@jugendring-bochum.de, Tel.: 0234 – 51 64 61 57

Demokratiekonferenz zum Stolpersteinprojekt

Donnerstag, 06. Juni 2019, 18.00 Uhr, Geschäftsstelle des Jugendrings, Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum

In Bochum werden seit 2004 „Stolpersteine“ verlegt, die an die Opfer des Faschismus erinnern. Das Projekt „Stolpersteine“ ist vom Kölner Künstler Gunter Demnig geschaffen und in unserer Stadt sind schon 248 „Stolpersteine“ verlegt worden. Es könnten jedoch noch viel mehr Biografien von Opfern recherchiert werden und „Stolpersteine“ an sie erinnern.

Im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ möchten das Kommunale Integrationszentrum und der Jugendring deshalb engagierte Gruppen und Einzelpersonen motivieren, eigene Stolpersteinrecherchen durchzuführen und laden herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.

Andreas Halwer vom Stadtarchiv wird Hilfsinstrumente für diese Aufgabe vorstellen und Beispiele aus der Praxis präsentieren. Ein Film von einer gut gelungenen Stolpersteinrecherche wird ebenfalls zu sehen sein.

Die Einladungskarte (2 MB) > hier <

Juleica - Schulung 2019

Grundlagenwochenende

22. - 24. März 2019, Freitag, 17.30 Uhr – Sonntag, 14.30 Uhr, Jugendgästehaus Dortmund

Der Kinder- und Jugendring lädt ehrenamtlich Tätige aus Jugendverbänden, Jugendinitiativen und Jugendfreizeithäusern herzlich zur Juleica-Schulung ein. „Juleica“ ist die Abkürzung für die Jugendleiter-Card. Dies ist ein bundesweit gültiger Ausweis für Ehrenamtliche ab 16 Jahren, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren und die an einer Jugendleiter_innen-Ausbildung teilgenommen haben.

Die Themen Motivation, Leitung von Gruppen, Leitungsstile, Zusammenarbeit im Team, Methoden zur Konfliktlösung, pädagogische und rechtliche Verantwortung, Kinder- und Jugendschutz, Prinzipien der Jugendverbandsarbeit und interkultureller Kompetenz sind wichtige Bestandteile der Juleica-Schulung des Jugendrings.

Die Schulung umfasst insgesamt 35 Stunden und den Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings (Tel.: 0234 – 51 64 61 56, Email: info@jugendring-bochum.de).

Der Flyer zur Juleica-Schulung (256 KB) > hier <

Aktuelle Themen und Projekte:

Projekt: „Bochumer Ferienpate“: Sieben Kinder sind noch auf der Warteliste

Der Bedarf an Unterstützung aus dem Projekt „Bochumer Ferienpate“ ist auch in diesem Jahr hoch. Mithilfe des Projektes können bisher 203 bedürftige Kinder und Jugendliche an einer Jugendreise eines gemeinnützigen Trägers in den Schulferien teilnehmen. Sie freuen sich auf wunderschöne Urlaubstage, die sie mit Gleichaltrigen verbringen können.

Das Spendenaufkommen für das Projekt „Bochumer Ferienpate“ ist erneut großartig. Über 31.000 Euro sind 2019 von Firmen, Institutionen und Privatpersonen gespendet worden. Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings dankt allen Spender_innen für die großzügige Unterstützung, die zeigt, dass die Förderung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen für viele Bochumer Bürger_innen eine Herzensangelegenheit ist.

Der Bedarf nach Hilfe ist jedoch ungebrochen. Sieben Kinder stehen noch auf der Warteliste und täglich gibt es weitere Anfragen von bedürftigen Familien. Um auch diesen Kindern erholsame Ferientage zu ermöglichen, bittet der Vorstand des Kinder- und Jugendrings unter dem Stichwort „Bochumer Ferienpate“ um weitere Spenden auf das Sonderkonto des Jugendrings bei der Sparkasse Bochum: IBAN: DE71 4305 0001 0001 5222 00.

Der gesamte gespendete Betrag wird zweckgebunden für das Ferienpatenprojekt verwendet und kommt zu 100 % bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute. Die Verwaltungs- und Organisationskosten für das Ferienpatenprojekt trägt der Bochumer Kinder- und Jugendring.

Ergebnisse der U 18-Wahlen in Bochum

Parallel zu den Europawahlen am 26. Mai 2019 haben in der Woche vom 13. Mai bis zum 16. Mai 2019 U 18-Wahlen stattgefunden. An den Wahlen haben sich in Bochum 2.738 Kinder und Jugendliche beteiligt.

Die Jugendlichen haben wie folgt abgestimmt:

Parteien

Stimmen

Anteile in %

SPD

767

28,0

SPD

Grüne

559

20,4

Gruene

CDU

381

13,9

CDU

AfD

220

8,0

AfD

Die Linke

166

6,1

Die Linke

FDP

105

3,8

FDP

Tierschutzpartei

102

3,7

Tierschutzpartei

Die Partei

56

2,0

Die Partei

Piraten

43

1,6

Piraten

Familie

33

1,2

Familie

Sonstige

209

7,7

Sonstige

Ungültige Stimmen

97

3,6

ungültig

 

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings ist über die gute Beteiligung an den U 18-Wahlen in Bochum sehr erfreut und der besondere Dank gilt den vielen engagierten Lehrer_innen und pädagogischen Mitarbeiter_innen in den Jugendfreizeithäusern und in den Jugendverbänden, die die U 18-Wahlen intensiv mit den Jugendlichen vorbereitet haben. Die Jugendlichen haben sich mit dem Thema Europa und den Programmen der Parteien auseinandergesetzt und sehr genau überlegt, wem sie ihre Stimme geben. Die allermeisten haben demokratische Parteien gewählt. Ein Teil der Jugendlichen fühlt sich jedoch nicht mehr von den Parteien angesprochen und hat ungültig gewählt. Große Sorgen bereiten die Jugendlichen, die rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien gewählt haben. Neben der AfD sind auch andere rechtsextreme Parteien in geringen Anteilen bei den U 18-Wahlen gewählt worden. Das Engagement für die Menschenrechte und für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft bleibt eine besondere Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit in Bochum.

Bochumer Jugendbefragung

Das Jugendamt, die AGOT und der Kinder- und Jugendring haben vor den Sommerferien 2018 eine Jugendbefragung durchgeführt. Zielgruppe der Befragung waren Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. 1.698 Jugendliche und junge Erwachsene haben an der Befragung teilgenommen. Die Beteiligung von Mädchen und Jungen war annähernd ausgeglichen. Die Befragung hat an weiterführenden Schulen, in Jugendfreizeithäusern und bei Gruppenstunden der Jugendverbände und Jugendinitiativen stattgefunden.

Mit der Befragung wurden die Attraktivität von Freizeitangeboten, wichtige Orte und Treffpunkte für junge Menschen, die Zufriedenheit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem Radwegenetz, die Bereitschaft zu eigenem Engagement und das Interesse für Politik und die Verbundenheit mit unserer Stadt erfasst.

Die Ergebnisse der Jugendbefragung sind in einem offenen Brief an Politik und Verwaltung zusammengefasst worden.

Offener Brief (269 KB) > hier <

Jahrbuch des Kinder- und Jugendrings 2018

Um einen Einblick in die Arbeit des Kinder- und Jugendrings zu ermöglichen, hat der Vorstand des Kinder- und Jugendrings das Jahrbuch 2018 herausgegeben. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt.

Die Veranstaltungen, Aktionen und Projekte des Jugendrings sollen dazu beitragen, Bochum ein Stückchen sozialer und menschenfreundlicher zu machen. Die Stärkung von Vielfalt und Toleranz, mehr soziale Gerechtigkeit und die Förderung von Bildung und Beteiligung sind wichtige Themen für den Kinder- und Jugendring.

Das Jahrbuch kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Jugendrings (per Telefon: 0234  - 51 64 61 56 oder per Email: info@jugendring-bochum.de bestellt werden.

Solidarisch mit der Jugend des Islamischen Kulturvereins

Die Jugend des Islamischen Kulturvereins ist seit 2011 Mitgliedsverband im Kinder- und Jugendring Bochum. Der Verein ist leider immer mal wieder Angriffen von islamfeindlichen Parteien und von Rechtsextremisten ausgesetzt. Die Aktiven der Jugend des Islamischen Kulturvereins sind sehr engagiert und offen für den Austausch mit anderen. Ehrenamtliche Mitarbeiter_innen des Vereins nehmen regelmäßig an Veranstaltungen und Fortbildungen des Jugendrings teil. So haben zahlreiche Aktive die Jugendleitercard, den bundesweit gültigen Ausweis für Ehrenamtliche, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren, erworben. Zusammen mit der Jugend der Jüdischen Gemeinde, der Alevitischen Jugend und der evangelischen Jugend hat die Jugend des Islamischen Kulturvereins ein mehrjähriges interreligiöses Jugendprojekt in Bochum durchgeführt. Besonders engagiert ist der Verein bei der Arbeit mit jungen Geflüchteten und führt verschiedene Projekte in Kooperation mit dem Jugendring durch. Die Jugend des Islamischen Kulturvereins ist auch ein wichtiger Partner beim Projekt „Farbe bekennen – Demokratie leben“ und verschiedene Veranstaltungen des Jugendrings finden in den Räumlichkeiten des Islamischen Kulturvereins statt. Wir erleben den Verein als hilfsbereit und gastfreundlich.

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings begrüßt das Vorhaben des Islamischen Kulturvereins an der Castroper Straße eine „grüne“ Moschee mit Begegnungsräumen für einen gesellschaftlichen Austausch zu errichten. Wir würden uns freuen, wenn die Jugend des Islamischen Kulturvereins für ihre wichtigen Angebote für Kinder und Jugendliche geeignete Räumlichkeiten in der geplanten neuen Moschee findet.

Solidarisch mit der Schüler_innenaktionen: „Fridays for Future“

Der Ausschuss der Mitgliedsverbände des Kinder- und Jugendrings hat am 18. Februar 2019 eine Resolution zur Schüler_innenaktion „Fridays for Future“ beschlossen:

Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen und die Perspektiven für nachfolgende Generationen auf vielfältige Art und Weise und es ist höchste Zeit zum Handeln. Die Delegierten der Mitgliedsverbände des Kinder- und Jugendrings begrüßen daher sehr, dass viele Schüler_innen - auch in Bochum – für den Klimaschutz aktiv geworden sind und freitags auf die Straße gehen. Sie folgen dabei dem Beispiel von Greta Thunberg, die mit ihren Aktionen weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Die Bemühungen der verantwortlichen Politiker_innen das Klima zu schützen, reichen bei weitem nicht aus, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Regelmäßig wird den Interessen der Energiekonzerne, der Automobil- und der Luftfahrtindustrie und der Reedereien Vorrang eingeräumt und verhindert, dass die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt werden.

Den Schüler_innen für ihr politisches Engagement Strafen anzudrohen, um ihren Protest zu verhindern, halten wir für falsch. Die angedrohten Strafen hindern sie daran, sich aktiv an wichtigen politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Selbstständigkeit, kritisches Denken und Engagement sollten jedoch gerade bei jungen Menschen besonders gefördert werden und den Schüler_innen sollte deshalb ermöglicht werden, an den Schüler_innenaktionen „Fridays for Future“ teilzunehmen und den versäumten Unterricht – sanktionsfrei - nachzuholen.

Damit alle dabei sein können - Ferienpate werden!

Um eine soziale Ausgrenzung zu vermeiden, hat der Kinder- und Jugendring das Projekt „Bochumer Ferienpate“ auf den Weg gebracht. Mit Hilfe des Projektes sollen Spendengelder eingeworben werden, um einkommensschwache Familien bei der Finanzierung der Eigenanteile für Kinder- und Jugendreisen zu unterstützen. Ferienpaten ermöglichen mit ihrer Spende, dass auch Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien an einer Ferienfreizeit eines gemeinnützigen Trägers teilnehmen können und so die Gelegenheit haben, einen Teil der Ferienzeit mit einer Kinder- oder Jugendgruppe zu verbringen.

Spenden für das Ferienpatenprojekt können auf das Sonderkonto bei der Sparkasse Bochum IBAN: DE71 4305 0001 0001 5222 00 BIC: WELADED1BOC eingezahlt werden.

Der gesamte gespendete Betrag wird zweckgebunden für das Ferienpatenprojekt verwendet und kommt zu 100 % bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute. Die Verwaltungs- und Organisationskosten für das Ferienpatenprojekt trägt der Kinder- und Jugendring.

Der Flyer zum Ferienpatenprojekt (1,3 MB) > hier <

Das Projekt „Bochumer Ferienpate“ ist2010 zum ersten Mal durchgeführt worden. In neun Jahren sind über 340.000 € an Spendengeldern eingegangen. Damit konnte 2.298 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an einer Jugendreise eines gemeinnützigen Trägers ermöglicht werden. 2018 konnten 282 Kinder und Jugendliche gefördert werden.

Durch die Spenden von Firmen, Institutionen und Privatpersonen sind bis zum 12. Juli 2019 über 37.500 € für die Patenaktion 2019 eingesammelt worden. Mit großzügigen Spenden haben die Volksbank Bochum Witten e.G., die Stadtwerke Bochum GmbH, die Sparda-Bank, die epiNet AG, die Hense Systemtechnik GmbH & Co.KG, die CGM LAP, die AktionLichtblicke von 98.5 Radio Bochum und zahlreiche Privatpersonen das Ferienpatenprojekt unterstützt. Der besondere Dank des Vorstandes des Jugendrings gilt allen Spender_innen und ist mit der herzlichen Bitte verbunden, auch weiterhin bedürftige Kinder und Jugendliche in Bochum zu unterstützen.

Die Spendengelder ermöglichen 2019 bisher 218 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an einer Ferienfreizeit.

Bedürftige Familien, deren Kinder und Jugendliche sich 2019 für eine Ferienfreizeit anmelden wollen, können sich telefonisch an die Geschäftsstelle des Jugendrings (Tel. 0234 - 51 64 61 56) wenden, um zu klären, ob eine Unterstützung aus dem Ferienpatenprojekt möglich ist.

Eine Vielzahl von Angeboten für Ferienfreizeiten von gemeinnützigen Trägern befinden sich in der Ferienbörse des Kinder- und Jugendrings > hier <

Mehr Informationen zum Projekt "Bochumer Ferienpate" > hier <

Projekt „Bochumer Ferienpate“

Flyer für Eltern und Kinder

Der Kinder- und Jugendring informiert mit einem neuen Flyer bedürftige Familien über die Fördermöglichkeiten des Projektes „Bochumer Ferienpate“.

Bedürftige Familien, deren Kinder und Jugendliche sich für eine Ferienfreizeit bei einem gemeinnützigen Träger anmelden wollen, können sich telefonisch in der Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings melden (Tel.: 0234 – 438809-30), um zu klären, ob eine finanzielle Unterstützung durch das Ferienpatenprojekt möglich ist.

Die neuen Flyer gibt es (auch in größerer Stückzahl zur Weitergabe an Bedürftige) in der Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings.

Flyer (610 KB) > hier <

Ferienbörse des Kinder- und Jugendrings

"www.jugendring-bochum-ferien.de"

Der Kinder- und Jugendring Bochum bietet einen besonderen Service für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Eltern an. Die Reise- und Freizeitangebote der Jugendverbände können gebündelt unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de abgefragt werden. Die Ferienbörse kann auch über den Button von der Homepage des Jugendrings erreicht werden.

Die kostbaren Ferientage gestaltet jeder gerne ganz individuell. Während die Einen vorrangig Erholung und Entspannung suchen, wünschen sich die Anderen Aktivität, Abenteuer und Sport. Mit Hilfe der Ferienbörse wird die Suche nach dem jeweils richtigen Ferienangebot wesentlich erleichtert. Die Reisen sind nach den verschiedenen Schulferien sortiert und zahlreiche Reiseangebote von gemeinnützigen Trägern stehen für alle Interessierten zur Auswahl.

Die Ferienbörse des Kinder- und Jugendrings wird fortlaufend ergänzt.

„Hallo! – Willkommen in Bochum“

Broschüre für junge Geflüchtete

Die Willy-Brandt-Gesamtschule und der Kinder- und Jugendring haben in einem gemeinsamen Projekt die Broschüre „Hallo! – Willkommen in Bochum“ für Flüchtlingsjugendliche erarbeitet. Mit der Broschüre soll die Orientierung von jungen Flüchtlingen in Bochum erleichtert werden.

Für Mädchen und Jungen, die durch Flucht und Vertreibung in unsere Stadt gekommen sind, ist alles neu und unbekannt. Sie müssen sich an ein neues Zuhause und eine neue Umgebung gewöhnen, eine neue Sprache erlernen und sich in einem fremden Schulsystem zurechtfinden.

Die Jugendlichen haben dramatische und vielfach auch traumatisierende Erlebnisse hinter sich gebracht und sie sollen sich in einer fremden Stadt wohl fühlen. Dies ist nicht nur für die Neuankömmlinge, sondern auch für die bestehende Schulgemeinschaft eine große Herausforderung.

„Hallo“ kann im Sprachunterricht, in den Integrationsklassen, bei Angeboten in den Flüchtlingsunterkünften und bei der Begleitung der jungen Flüchtlinge durch Schulsozialarbeiter_innen und Paten eingesetzt werden. Damit dies auch bei anfänglichen Sprachproblemen möglich ist, sind Teile von „Hallo“ in drei Sprachen (arabisch, englisch, russisch) übersetzt. Besonders wichtig ist jedoch, dass mit dem Arbeiten im Heft der Erwerb der deutschen Sprache gefördert wird.

Die ersten Auflagen von „Hallo“ waren schnell vergriffen. Die Willkommensbroschüre ist noch einmal überarbeitet worden und liegt jetzt in einer vierten Auflage vor. Die Broschüren können kostenlos in der Geschäftsstelle des Jugendrings (Telefon: 0234 - 51 64 61 56; Email: info@jugendring-bochum.de) bestellt werden.

„Hallo! – Willkommen in Bochum“ (40 MB) > hier <

"CLiB" - Cooles Lernen in Bochum

Außerschulische Lern- und Freizeitangebote in den Bochumer Stadtbezirken

In Bochum gibt es zahlreiche Lern- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In den „CLiB-Broschüren“ (CLiB = Cooles Lernen in Bochum) werden die Angebote der unterschiedlichen Felder der Kinder- und Jugendarbeit zusammengefasst und die Angebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen, der Jugendfreizeithäuser, die musisch-kulturellen Angebote und die naturwissenschaftlich-technischen Angebote vorgestellt. Um bei der Vielzahl der Angebote den Überblick zu behalten, gibt es für jeden Bochumer Stadtbezirk eine eigene „CLiB-Ausgabe“.

Die „CLiB-Broschüren“ für die Stadtbezirke Bochum-Wattenscheid und Bochum-Ost waren schnell vergriffen, sind noch einmal vollständig überarbeitet worden und liegen jetzt in einer 2. Auflage vor.

Die „CLiB-Broschüren“ können kostenlos in der Geschäftsstelle des Jugendrings bestellt werden.

„CLiB-Broschüren" > hier <

„Abraham-Pokal“

Das Projekt „Abraham-Pokal“ wird im Schuljahr 2018 / 2019 an der Gesamtschule Bochum- Mitte fortgesetzt

Um junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden, wird in Bochum seit 2006 jährlich der „Abraham-Pokal“ Um junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden, wird in Bochum seit 2006 jährlich der „Abraham-Pokal“ an eine Schule verliehen. Das Besondere dabei ist, dass der Pokal nicht für Geleistetes verliehen wird, sondern Aufforderungscharakter hat. Die Schule, die den Pokal annimmt, verpflichtet sich, ein Jahr lang Projekte für Toleranz, für eine multikulturelle Gesellschaft und für einen interreligiösen Dialog durchzuführen. Die Abschlussveranstaltung des Abraham-Projektes der Erich Kästner-Schule (Schuljahr 2017 / 2018) hat am 22. Juni 2018 stattgefunden. Die Schüler_innen der Erich Kästner-Schule haben vielfältige Aktionen und Projekte im Rahmen ihres Abraham-Jahres durchgeführt. Sie haben Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz, Buchenwald und zum Anne-Frank-Haus in Amsterdam, einen Tag ohne Homophobie, verschiedene Antirassismus-Projekttage, besondere Aktionen mit geflüchteten Jugendlichen und unterschiedliche soziale Projekte durchgeführt. Sehr gut gelungen beim Abraham-Projekt war die frühzeitige Einbindung von Schüler_innen bei der Planung von Veranstaltungen und Aktionen und die Beteiligung von sehr vielen verschiedenen Klassen und Arbeitsgemeinschaften beim Projekt „Abraham-Pokal“.

Die Schüler_innen der Erich Kästner-Schule werden auch zukünftig engagiert bleiben und den inhaltlichen und musikalischen Teil bei der zentralen Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 09. November 2018 gestalten. Neuer Projektpartner für das Abraham-Projekt im Schuljahr 2018 / 2019 wird die Gesamtschule Bochum-Mitte. Eine Delegation der Schule hat an der Abschlussveranstaltung teilgenommen und an sie ist der „Abraham-Pokal“ symbolisch weitergereicht worden.

Mehr Informationen zum Projekt „Abraham-Pokal“  > hier <

Veränderungen im Jugendringsvorstand

Da der stellvertretende Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Wilfried Maier von der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in den Ruhestand geht und Sophie Schmelz aus persönlichen Gründen von ihrem Amt im Vorstand des Jugendrings zurückgetreten ist, hatten die Delegierten ein Mandat im Geschäftsführenden Vorstand neu zu besetzen und zwei Beisitzer_innen zu wählen. Pamela Ziesche von der Sportjugend ist die neue stellvertretende Vorsitzende des Jugendrings. Neue Beisitzerinnen im Jugendringsvorstand sind Ruth Ditthardt von der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend und Christina Behrens vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Der Kinder- und Jugendring ist damit gut aufgestellt, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen und um die Interessen von Kindern und Jugendlichen engagiert in der Stadt vertreten zu können. Zentrale Themen für den Vorstand sind der Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit, die Stärkung der antirassistischen Arbeit und der Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen.

Herzlich Willkommen! -„Rostok e.V.“ & „Zeitfrei e.V.“

Im Rahmen der Vollversammlung des Kinder- und Jugendrings am Montag, 26. November 2018 hatten die Delegierten der Mitgliedsverbände über die Aufnahmeanträge von „Rostok e.V.“ und „Zeitfrei e.V.“ in den Kinder- und Jugendring zu entscheiden.

Die Anträge sind einstimmig von den Delegierten befürwortet worden. Schwerpunkt der Arbeit von Rostok sind jugendkulturelle Angebote für russischsprachige Kinder und Jugendliche. Mit der Aufnahme von Rostok sind schon fünfzehn Migrantenjugendvereine Mitglied im Kinder- und Jugendring. Zeitfrei organisiert Angebote für Kinder in Wattenscheid. Eine große Aktion des Vereins war die Ostereierversteckaktion im Stadtgarten. Der Verein engagiert sich auch beim Ferienpass und hat eine neue Kindergruppe aufgebaut.

Mit den Neuaufnahmen haben sich 37 Jugendverbände und Jugendinitiativen im Kinder- und Jugendring Bochum zusammengeschlossen, um gemeinsame Aktionen und Projekte durchzuführen und um Kindern und Jugendlichen in der Stadt eine Stimme zu geben

Sommeraktion für eine bunte und solidarische Stadt

„Orte der Vielfalt“

Am Freitag, 07. September 2018 beginnt die zweite Phase der Sommeraktion „Orte der Vielfalt – für eine bunte und solidarische Stadt“ und die Banner werden gut sichtbar an den Jugendeinrichtungen im ganzen Stadtgebiet aufgehängt, um ein eindeutiges Zeichen gegen die unerträgliche Hetze gegenüber Geflüchteten und Minderheiten zu setzen.

In der ersten Aktionsphase in den Sommerferien haben 40 Kinder- und Jugendgruppen bei ihren Jugendreisen und Ferienaktionen kreativ Banner zum Thema Vielfalt und Toleranz bemalt und bedruckt.

Nach den Ereignissen in Chemnitz ist es noch wichtiger, öffentlich Position gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung zu beziehen. In Chemnitz sind Angehörige von Minderheiten angegriffen, ist die Gemeinsamkeit von AfD, Pegida und rechtsextremen Gruppen betont und ist öffentlich der Hitlergruß gezeigt worden. Tausende haben sich den Aktionen der Rechtsextremen angeschlossen.

Die Jugendverbände, Jugendinitiativen und die Jugendfreizeithäuser engagieren sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und rechte Hetze und führen vielfältige Angebote für junge Geflüchtete durch, die ihnen helfen in Bochum eine neue Heimat zu finden. Die Kinder- und Jugendarbeit steht für Vielfalt, Toleranz und Solidarität mit den Geflüchteten.

Umzug der Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings

Die zur Verfügung stehenden Räume im Evangelischen Jugendpfarramt sind für die Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings zu klein geworden. Deshalb muss der Jugendring umziehen.

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings dankt der Evangelischen Jugend ganz herzlich für die gute und langjährige Zusammenarbeit. Die Kolleg_innen haben die Arbeit des Jugendrings immer nach Kräften und freundschaftlich unterstützt. Dem Vorstand der IFAK gilt der herzliche Dank für die Möglichkeit, neue größere Büroräume beziehen zu können und schöne Veranstaltungsräume mitnutzen zu dürfen.

Die neue Adresse gilt ab Freitag, 16. März 2018:

Kinder- und Jugendring Bochum e.V.,
Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum,
Telefon: 0234 - 51 64 61 56

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir in der elften Kalenderwoche nicht gut erreichbar sein werden.

Jugendbefragung vor den Sommerferien

Das Jugendamt, die AGOT (Arbeitsgemeinschaft Offener Türen) und der Kinder- und Jugendring führen vor den Sommerferien eine stadtweite Befragung von Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren durch. Mit der Befragung werden die Attraktivität von Freizeitangeboten, wichtige Orte und Treffpunkte für junge Menschen, die Zufriedenheit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem Radwegenetz, die Bereitschaft zu eigenem Engagement und das Interesse für Politik und die Verbundenheit mit unserer Stadt erfasst.

Die Jugendbefragung wird an weiterführenden Schulen, in den Jugendfreizeithäusern und in den Jugendverbänden und Jugendinitiativen durchgeführt. Die Schulen sind nach den verschiedenen Schulformen und den unterschiedlichen Stadtbezirken ausgewählt worden. Für die Befragung stehen 10.000 Fragebögen zur Verfügung.

Die Ergebnisse der Bochumer Jugendbefragung sollen mit Vertreter_innen der Politik und der Verwaltung diskutiert werden, um die Vorstellungen von jungen Menschen bei Planungsprozessen stärker zu berücksichtigen und um die Stadt noch attraktiver für junge Menschen zu machen. Spannend wäre auch, die Jugendbefragung nach zwei Jahren zu wiederholen und so einen Vergleich der Ergebnisse zu ermöglichen.

Antirassistisches Engagement in Bochum

eine Handreichung

In Bochum gibt es vielfältige antirassistische Angebote, die nachahmenswert sind. Um diese Projekte und Aktionen bekannter zu machen und um sie noch besser für die Arbeit an Schulen, mit Jugendgruppen und in der Bildungsarbeit nutzen zu können, sind die Angebote in einer Handreichung zusammengefasst worden.

In der Handreichung werden verschiedene antirassistische Bildungsangebote, vielfältige Aktionen zur Erinnerungskultur, antirassistische Projekte, Kulturangebote und die Bündnisse und Vereine, die sich in Bochum in der antirassistischen Arbeit engagieren, vorgestellt.

Herausgeber der Handreichung sind das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring. Die Handreichung kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Jugendrings (per Telefon: 0234 / 51 64 61 56 oder per Email: info@jugendring-bochum.de) bestellt werden.

Eine Handreichung (26,3 MB): > hier <

Jahrbuch des Kinder- und Jugendrings 2017

Um einen Einblick in die Arbeit des Kinder- und Jugendrings zu ermöglichen, hat der Vorstand des Kinder- und Jugendrings das Jahrbuch 2017 herausgegeben. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt.

Die Jugendverbände, die Jugendinitiativen und der Kinder- und Jugendring führen vielfältige Angebote für junge Geflüchtete durch, die ihnen helfen in Bochum anzukommen und hier eine neue Heimat zu finden. Der unsichere Aufenthaltsstatus von vielen Geflüchteten und die Aussetzung des Familiennachzugs erschwert diese Arbeit jedoch erheblich. Wie soll sich ein(e) Jugendliche(r) auf den Erwerb eines guten Schul- oder Ausbildungsabschlusses konzentrieren können, wenn sie / er sich gleichzeitig größte Sorgen um die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer / seiner Geschwister und Eltern machen muss? Familien gehören zusammen und wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Sicherheit mit ihren Eltern aufwachsen können.

Die antirassistische Arbeit, das Engagement für soziale Gerechtigkeit, die Förderung von Bildung und Beteiligung und das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu schützen, sind wichtige Aufgabenfelder für den Kinder- und Jugendring.

Das Jahrbuch kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Jugendrings (per Telefon: 0234 / 51 64 61 56 oder per Email: info@jugendring-bochum.de) bestellt werden.

Ausgezeichnetes Ehrenamt

Am 05. Mai 2017 hatte der Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zu einer besonderen Feierstunde ins Rathaus eingeladen. 26 Bürger_innen, die in besonderer Weise in Bochum ehrenamtlich tätig sind, wurden mit einem Festakt für ihren Einsatz geehrt. Wir freuen uns sehr darüber, dass auch die Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Ina Wilde zu den Ausgezeichneten gehört.

Farbe bekennen – Demokratie leben

Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring haben sich erfolgreich für ein Projekt „Demokratie leben“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben. Mit dem Projekt sollen in Bochum im Zeitraum von 2015 bis 2019 demokratische Ansätze gestärkt und Toleranz und Vielfalt gefördert werden.

Beim Kinder- und Jugendring ist für den Projektzeitraum eine 0,5-Fachstelle eingerichtet worden. Aktionen und Veranstaltungen von Verbänden und Schulen in den Themenfeldern „Demokratieförderung“ und „Antirassismus“ können mit Projektmitteln begleitet und gefördert werden.

Der Flyer zum Projekt (2,4 MB) > hier <

Kooperation zwischen Stadtwerken und Jugendring

Die Stadtwerke Bochum und der Jugendring haben 2012 eine Kooperation vereinbart. Die Stadtwerke unterstützen regelmäßig das Projekt „Bochumer Ferienpate“ und ermöglichen Kindern und Jugendlichen aus finanzschwachen Familien die Teilnahme an einer Jugendreise in den Ferien. Die Nachfrage nach Unterstützung ist in Bochum seit Jahren auf einem hohen Niveau.

Der Vorstand des Jugendrings freut sich mit den Stadtwerken einen starken Partner gefunden zu haben, der in Bochum fest verankert ist und dankt herzlich für die Unterstützung.

Kinder- und Jugendförderplan 2015 - 2020

Die Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KJHG „Jugendförderung“ hat im Frühjahr 2014 einen Entwurf für einen neuen Kinder- und Jugendförderplan für den Zeitraum von 2015 bis 2020 vorgelegt. In der AG arbeiten Vertreter_innen der Jugendsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und Mitarbeiter_innen des Jugendamtes mit. Der Entwurf ist in einem fairen und konstruktiven Verfahren gemeinsam erarbeitet und abgestimmt worden und wurde in einem intensiven Prozess in den parlamentarischen Gremien der Stadt beraten.

Mit der einstimmigen Verabschiedung des Entwurfs für einen Kinder- und Jugendförderplan am 10. April 14 durch den Rat der Stadt, ist es gelungen, die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit für den Zeitraum von 2015 bis 2020 grundsätzlich abzusichern.

Für den Bereich der „Jugendverbandsarbeit“ stehen 2014 insgesamt 606.000 € zur Verfügung. Die Fördersumme setzt sich zusammen aus: 179.000 € für die Grundförderung der Jugendverbände und Jugendinitiativen, 105.000 € für die Jugendverbandsheime, 115.000 € für Jugendfreizeiten, 36.500 € für außerschulische Bildungsmaßnahmen, 16.500 € für Internationale Jugendbegegnungen und 154.000 € für die Arbeit des Kinder- und Jugendrings. Auf Grundlage dieser Zahlen wird die Förderung der Jugendverbandsarbeit in den nächsten Jahren berechnet.

Kinder- und Jugendförderplan 2015 - 2020 (7,1 MB) > hier <

Bochumer Appell:

„Herausforderungen anpacken – die Chancen nutzen“

Das „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ möchte mit dem „Bochumer Appell“ zeigen, dass die große Mehrheit der Bochumer Bevölkerung Menschen, die vor Krieg, Elend, Verfolgung und Not geflohen sind, freundlich und solidarisch empfängt.

Der „Bochumer Appell“ wird der Hetze gegen Flüchtlinge entgegen gesetzt. Gruppen von Benachteiligten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen eine gute Infrastruktur für die Arbeit mit Benachteiligten, für die Arbeit mit Flüchtlingen und natürlich auch für die Arbeit mit allen anderen Bürger_innen. Die Flüchtlinge sind nicht für die Finanzmisere von Bochum oder von anderen Kommunen verantwortlich. Vorhandene Probleme bei der Daseinsfürsorge in unseren Städten werden jedoch durch die zusätzlichen Herausforderungen, die durch die Integration der Flüchtlinge entstehen, verschärft.

Der „Bochumer Appell“ kann von Organisationen und Einzelpersonen unterstützt werden. Am einfachsten ist es, online unter www.bochumer-buendnis.de/appell/ zu unterschreiben.

Bochumer Appell (175 KB) > hier <

Rote Karte für die "Grauen Wölfe"!

Die "Grauen Wölfe" haben in den letzten Monaten neue Zentren in Bochum an der Hermannshöhe und in Bochum-Dahlhausen eröffnet. Die "Grauen Wölfe" sind eine rassistische Organisation, die gegen Kurden, Aleviten und andere Minderheiten in der Türkei hetzt. Mit niederschwelligen Angeboten (Computerspiele, Fernsehen) sollen türkische Jungen für den Verein geworben werden.

Ziel der Kampagne gegen die "Grauen Wölfe" ist es, über den wahren Charakter der Organisation aufzuklären. Das "Bochumer Bündnis gegen Rechts" hat einen Aufruf "Rote Karte für die Grauen Wölfe" verabschiedet, dem sich verschiedene Organisationen und Vereine - u.a. auch der Kinder- und Jugendring Bochum e.V. - angeschlossen haben. Eine breite Unterstützung für den Aufruf ist notwendig, um deutlich zu zeigen, dass die "Grauen Wölfe" in Bochum unerwünscht sind. Der Aufruf kann per Email (unterstuetzerinnen@bochumgegenrechts.de) unterstützt werden.

Der Aufruf des "Bochumer Bündnis gegen Rechts" (652 KB) > hier <

Bochumer Zeitung gegen Rechts (1,2 MB) > hier <

Bochumer Bündnis

für Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Die Gewerkschaften haben die Initiative ergriffen und das "Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit" gegründet. Die Gründung eines Sozialbündnisses ist aufgrund der zunehmenden sozialen Ungleichheit in der Gesellschaft und aufgrund des zugespitzten Sozialabbaus notwendig. Wenn Bund und Land die Finanzausstattung der Gemeinden nicht grundlegend verändern und verbessern, dann droht der kommunale Ruin und der Absturz der Infrastrukturen in den Städten. Die kommunale Selbstverwaltung ist in Gefahr und die soziale Daseinsvorsorge für Kinder, Jugendliche, Familien und Bedürftige soll weiter zurückgefahren werden. Wird das soziale und kulturelle Leben weiter eingeschränkt, dann ist der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft in Gefahr.

Aktuell arbeiten der DGB, ver.di, die IG-Metall, die GEW, der Paritätische, die evangelische Kirche, das Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, der Kinder- und Jugendring und ParteienvertreterInnen im neuen Bündnis mit.

Anlässlich der Verabschiedung des Haushaltes für 2010 durch den Rat der Stadt am 08.07.10 hat das Bündnis zu einer ersten Aktion aufgerufen.

Der Flyer zur Aktion (886 MB) > hier <

Bochumer Erklärung

Die finanzielle Situation in den meisten Städten ist katastrophal geworden. Seit Jahren bemühen sich alle gesellschaftlichen und politischen Kräfte in den Kommunen, den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden, ohne dass die Einnahmen entsprechend steigen.

In allen gesellschaftlichen Lebensbereichen vor Ort fehlen Finanzmittel, um Entwicklungen adäquat zu begleiten, egal ob für Kinder, Familien oder Senioren.

Der Sparzwang gefährdet vor allem Kultur- und Bildungseinrichtungen, die Bereiche Jugend, Soziales und Gesundheit. Die soziale Infrastruktur der Stadt ist in ihrer Substanz bedroht. Sie gilt es aber zu erhalten, da sie verstärkt gefordert ist und sich neuen Herausforderungen ausgesetzt sieht.

Das finanzielle Ausbluten der Städte muss beendet werden. Bund und Land sind aufgefordert, Konzepte zur Umverteilung der öffentlichen Mittel vorzulegen. Die Kommunen müssen in ihrer Finanzkraft gestärkt, neue von Land und Bund vorgegebene Aufgaben müssen voll finanziert werden.

Geld muss gesichert dort eingesetzt werden, wo die Menschen leben und arbeiten, wo die Kinder heranwachsen und die Alten versorgt werden. Wir wollen in den Städten Leben gestalten und Benachteiligte einbeziehen. Wir brauchen kulturelle Vielfalt, soziale Teilhabe für Arme, eine Stärkung der Familien und vieles mehr, was das Leben in den Städten so attraktiv werden lässt, dass es Lust macht, hier Kinder groß zu ziehen.

Dafür brauchen wir ausreichende Finanzmittel in den Städten, nicht nur im Land, beim Bund oder für Europa.

Erstunterzeichner : Caritasverband Bochum e.V., Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Bochum e.V., DGB Region Ruhr Mark, Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V., Förderverein Situation Kunst e.V., Innere Mission - Diakonisches Werk Bochum e.V., Jüdische Gemeinde Bochum - Herne - Hattingen, Kinder- und Jugendring Bochum e.V., Kulturzentrum Bahnhof Langendreer e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Bochum e.V.

Die Initiatoren bitten um Unterstützung für die Bochumer Erklärung durch Organisationen und Privatpersonen. Die Erklärung kann online unter www.bochumer-erklaerung.de unterschrieben werden.

Jugendringe in Nordrhein-Westfalen

Im Interesse von Kindern und Jugendlichen

Acht Jugendringe haben zusammen mit dem Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut / Technische Universität Dortmund und dem Landesjugendring NRW eine Publikation erstellt, die die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Jugendringe in den Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens vorstellt.

In der Publikation werden 29 innovative Jugendringsprojekte - davon 5 aus Bochum - und zwei wissenschaftliche Untersuchungen zur Situation der Jugendringe und zu ihrer Bedeutung für ihre Mitgliedsverbände vorgestellt.

"So entsteht ein Gesamtbild der Jugendringsarbeit in Nordrhein-Westfalen. Es wird deutlich, wie Veränderungen der jugendlichen Lebenswelten diese Arbeit in den letzten Jahren vor Herausforderungen gestellt haben, die zu einer starken Erweiterung ihres Angebots- und Themenspektrums geführt haben und vor welchen Aufgaben die Jugendringe zukünftig noch stehen werden.

Deutlich wird beim Blick in diese Publikation, dass kein Zweifel daran besteht, dass sich die Jugendringe diesen Herausforderungen stellen werden und dabei doch immer ihren Hauptaufgaben treu bleiben: Die Belange ihrer Mitgliedsverbände und die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen wirksam zu vertreten" (vgl. "Im Interesse von Kindern und Jugendlichen - Jugendringe in NRW", 2011, Klappentext).

Die Publikation der Jugendringe (3,2 MB) > hier <